"Was für ein bemerkenswerter Typ, dieser Enno Kraus."
Cellesche Zeitung
AKTUELL
"Enno Kraus begeistert mit Humor, Charme, Tiefgang und einem einzigartigen Chansonstil."
Berliner Woche
PROGRAMME
In seinem Chansonabend ES iST ALLES NiCHT SO EiNFACH widmet sich Enno Kraus den kleinen und großen Widrigkeiten des Daseins und seziert als scharfzüngiger Beobachter genüsslich all jenes, was das Leben an Unzulänglichkeiten zu bieten hat. Wo manch einer Trübsal bläst, da hebt der Gewinner des Giesinger Kulturpreises 2022 seine sonore Bassstimme und interpretiert im Zusammenspiel mit der Pianistin Alba Gentili-Tedeschi neben Eigenkompositionen sowohl Klassiker als auch Raritäten des Chansonrepertoires – mal zum Schreien komisch, mal zum Weinen schön, und stets unerhört anders.
In seinem Programm NACHTSCHATTEN lockt Enno Kraus das Publikum mit seiner betörenden Bassstimme in den wonnevollschauerlichen Strudel der Nacht. Sowohl singend als auch kommentierend wirft er auf seinem nächtlichen Streifzug Schlaglichter auf menschliche Absurditäten und verborgene Zauber, die er in zwielichtigen Gassen, rauschenden Wäldern und fieberhaften Träumen aufspürt. Im Zusammenspiel mit der Pianistin Lidia Kalendareva interpretiert er dabei neben Eigenkompositionen Lieder von Kurt Weill, Friedrich Hollaender, Johannes Brahms, Zarah Leander, Marlene Dietrich und anderen – immer schlafwandlerisch balancierend auf dem schmalen Grat zwischen leichtfüßigem Ernst und schonungsloser Schalkhaftigkeit.
"...da zeigt die Stadt dir asphaltglatt im Menschentrichter Millionen Gesichter..."
Mit melancholischer Leichtigkeit besingt und kommentiert Enno Kraus im Zusammenspiel mit dem Pianisten René Pöhler das Großstadtdasein vergangener und heutiger Tage. Bitterböse, komisch, sehnsuchtsvoll und punktgenau sind sowohl die Musik als auch die Texte des außergewöhnlichen Programms. Selbst komponierte Chansons sowie Lieder von Hildegard Knef, Kurt Weill, Barbara, Robert-Schumann, Marlene Dietrich und anderen erscheinen in ungewohnten Zusammenhängen und verschmelzen bruchlos zu einer ausgeklügelten Gesamtdramaturgie.
Am Ende des Abends wird der Zuhörer verzaubert entlassen - mit dem Wissen um die Wunder im Alltäglichen, das Absurde im Selbstverständlichen und das Abgründige im Verheißungsvollen...
"Wohl niemand im Publikum hatte schon einmal so einen Chanson-Abend erlebt..."
Cellesche Zeitung
BiLD und TON
BiLDER
ViDEOS
ES iST ALLES NiCHT SO EiNFACH
DiE BALLADE VOM SCHNEEFLöCKCHEN
WARUM?
10 FRAGEN AN ENNO KRAUS
LEiSE LiEDER
LiED DER KUPPLERiN
SiEHST DU DiE STADT?
AUGEN iN DER GROßSTADT
DER SEUFZER
"Enno Kraus ist einfach nicht zu packen! Weder physisch, wenn er mit schlank-drahtigem, stylisch Lederriemchen-verschnürtem Body über die Bühne turnt, jeden Song auch spielerisch verkörpert - und schon gar nicht in eine programmatische Kategorie"
Heiko Schon (freier Journalist)
ViTA
Enno Kraus wurde in Berlin geboren und begann bereits im Kindesalter, sich intensiv mit Musik auseinanderzusetzen. Seine musikalische Ausbildung umfasste Klavierunterricht bei Silke Trog und Rüdiger Mühleisen, Gesangsunterricht bei Berthold Kogut sowie Violin- und Musiktheorieunterricht bei Tilmann Birck. 2005 trat er ein Klavierstudium bei Prof. Linde Großmann an der Universität der Künste Berlin an, das er ab 2010 durch ein Musiktheoriestudium bei Prof. Dr. Hartmut Fladt an selbiger Universität ergänzte. Während der Studienzeit gründete Enno Kraus gemeinsam mit dem Pianisten Sven Witzemann das Klavierduo Sven Witzemann & Enno Kraus, das sich in Zusammenarbeit mit der Musikwissenschaftlerin Annette Spitzlay vorwiegend der Konzeption und Aufführung moderierter Programme widmete. Seit 2010 liegt Enno Kraus' künstlerischer Fokus auf innovativen Formen der Kleinkunst und des Musiktheaters. In unterschiedlichen Formationen fungierte er neben seiner Tätigkeit als Pianist zusätzlich als Sänger, Darsteller, Komponist und Arrangeur. Als Mitglied des Trios BEM! war er Preisträger des Kleinkunstwettbewerbs MixIT! (2011) und wurde im Jahr 2015 von den Bezirkskulturfonds Berlin Lichtenberg und Berlin Reinickendorf gefördert. Angeregt durch die Beschäftigung mit der Wechselwirkung von Musik, Gesang und Schauspiel, tritt Enno Kraus seit 2017 solistisch als Chansonsänger auf. Prägenden Einfluss auf seine Auseinandersetzung mit dem Genre Chanson hatte die Begegnung mit Georgette Dee, von der er 2017 im Rahmen der Internationalen Sommerakademie KlangKunstBühne an der Universität der Künste Berlin unterrichtet wurde. Im November 2018 feierte in Berlin sein Chansonabend AUGEN IN DER GROßSTADT mit René Pöhler am Klavier Premiere, gefolgt von den Programmen NACHTSCHATTEN (2020) und ES IST ALLES NICHT SO EINFACH (2024). Seine Lieder werden auch von anderen Künstlern interpretiert, u.a. von Georgette Dee und der Mezzosopranistin Elisabeth Stützer. Beim Giesinger Kulturpreis 2022 wurde er in der Kategorie Chanson mit dem 1. Preis der Jury sowie dem Chansonnier-Preis für die beste Eigenkomposition ausgezeichnet. Enno Kraus lebt und arbeitet als freischaffender Musiker in Berlin und hat seit 2017 einen Lehrauftrag für Musiktheorie an der Universität der Künste Berlin inne.
"...perfekt gestylt, perfekt geschminkt, perfekt ausgeleuchtete Bühne..."
Cellesche Zeitung